Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für den Erwerb von Tickets über die Fair-Bytes-Plattform
Zuletzt aktualisiert am: 28.04.2026 (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ("AGB") sind Bestandteil des Vertrages zwischen Theater Hochschule Konstanz (nachfolgend "Veranstalter") und dem Käufer ("Kunde") von Eintritts-, Besuchs- oder Teilnahmeberechtigungen ("Tickets") für Veranstaltungen des Veranstalters. (2) Der Ticketverkauf erfolgt über die technische Plattform der Fair-Bytes GmbH, Auf der Steige 15, 71277 Rutesheim (nachfolgend "Fair-Bytes"). Fair-Bytes ist Anbieter einer Software, die es Veranstaltern ermöglicht, Tickets und sonstige Angebote zu vertreiben. Fair-Bytes ist kein Tickethändler und kein Veranstalter, sondern reiner Software-Dienstleister. (3) Vertragspartner des Kunden beim Ticketkauf ist ausschließlich der Veranstalter. (4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil. (1) Mit erfolgreichem Abschluss eines Bestellprozesses kommt ein Vertrag zwischen dem Veranstalter und dem Kunden zustande. Erfolgreich ist ein Bestellprozess erst mit Zugang der Bestätigung an den Kunden (Transaktionsbestätigung und Übersendung eines Tickets per E-Mail). (2) Das Durchlaufen des Bestellprozesses allein stellt keinen Vertragsabschluss dar und berechtigt nicht zur Teilnahme an einer Veranstaltung. (3) Es besteht kein Anspruch des Kunden auf den Erwerb eines oder mehrerer Tickets. Der Veranstalter ist berechtigt, Vertragsabschlüsse mit Kunden, gleich aus welchem Grund, jederzeit abzulehnen. (4) Der Kunde ist verpflichtet, bei einer Bestellung wahrheitsgemäße und korrekte Angaben im Rahmen des Bestellprozesses zu machen. Eine erfolgreiche Bestellung ist nur bei vollständigem Ausfüllen der Pflichtfelder möglich. Ändern sich nach der Bestellung die angegebenen Daten, ist der Kunde verpflichtet, den Veranstalter unverzüglich zu informieren. (5) Der Gesamtkaufpreis eines Bestellprozesses wird allein vom Veranstalter festgelegt und kann sich aus dem Ticketpreis zuzüglich etwaiger Gebühren und Steuern zusammensetzen. Der vom Kunden zu zahlende Gesamtpreis wird vor dem Abschluss des Bestellprozesses kommuniziert. (6) Alle Preise, die im Ticketshop angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer. (7) Die Bezahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Es stehen die vom Veranstalter freigeschalteten Zahlungsmethoden zur Verfügung. (1) Nach erfolgreicher Bezahlung erhält der Kunde eine Bestätigungs-E-Mail mit den erworbenen Tickets als PDF-Anhang sowie digitale Tickets für die Google- und Apple-Wallet. (2) Jedes Ticket enthält einen QR-Code, der beim Einlass zur Veranstaltung gescannt wird. Der Kunde ist verpflichtet, das Ticket nach Erhalt auf seine Richtigkeit zu überprüfen. Eine Reklamation fehlerhafter Tickets hat unverzüglich, spätestens binnen fünf Werktagen nach Erhalt zu erfolgen. (3) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die Tickets im Eigentum des Veranstalters. (4) Die Gültigkeit des erworbenen Tickets ist auf die jeweilige Veranstaltung und den vom Veranstalter festgelegten Zeitraum beschränkt. Das Ticket verliert danach seine Gültigkeit. (5) Tickets sind nicht personalisiert. Eine private, unentgeltliche Weitergabe an Dritte ist zulässig. Der gewerbliche Weiterverkauf von Tickets ist untersagt. (6) Vom Veranstalter ausgegebene Freikarten dürfen weder gegen Geld noch gegen andere Leistungen weiterveräußert oder übertragen werden. (1) Sämtliche für eine Veranstaltung relevanten Informationen (z. B. Umfang, Inhalt, Ort, Zeit, Veranstalter, Preise, Gelände, Zugangskonditionen, Beschränkungen und weitere Bestimmungen) werden durch den Veranstalter kommuniziert. (2) Der Kunde nimmt diese Informationen zur Kenntnis und erkennt diese an. Die Prüfung zur Erfüllung der zur Teilnahme erforderlichen Voraussetzungen liegt in der Verantwortung des Kunden. (3) Der Kunde ist verpflichtet, am Einlass der Veranstaltung das Ticket vorzuzeigen und sich ggf. durch ein gültiges Ausweisdokument auszuweisen. (4) Der Veranstalter ist jederzeit berechtigt, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und dem Kunden einer Veranstaltung die Teilnahme zu verwehren und ein Hausverbot auszusprechen. (1) Der Veranstalter bietet in seinem Ticketshop Veranstaltungen im Bereich der Freizeitgestaltung innerhalb eines spezifischen Zeitraums an. Gemäß § 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB handelt es sich hierbei nicht um Fernabsatzverträge. Der Widerruf eines Vertrages oder die Rückgabe von Tickets nach § 312g Abs. 2 Satz 1 Nr. 9 BGB ist ausgeschlossen. (2) Bei Absage einer Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgt eine Rückerstattung des Ticketpreises auf die ursprüngliche Zahlungsmethode des Kunden über den Zahlungsdienstleister Stripe. Servicegebühren der Plattform sind von der Erstattung ausgenommen. (3) Im Falle einer Überbestückung des Ticketkontingents (z. B. aufgrund technischer Probleme) informiert der Veranstalter den Kunden hierüber. Der Veranstalter kann entsprechende Tickets unter Rückerstattung des Ticketpreises stornieren. (1) Der Veranstalter haftet, außer bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie der Bestimmungen des Produkthaftungsgesetzes, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. (2) Die Haftung für eine leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist der Höhe nach begrenzt auf den Transaktionswert, der im Zusammenhang mit der haftungsauslösenden Transaktion steht. (3) Fair-Bytes ist als reiner Software-Dienstleister nicht Vertragspartner des Kunden. Eine Haftung von Fair-Bytes gegenüber dem Kunden für die Durchführung der Veranstaltung, die Qualität der Veranstaltung oder das Verhalten des Veranstalters ist ausgeschlossen. (4) Der Veranstalter haftet insbesondere für Schäden aus Ausfall, Absage, Änderung, Verlegung oder Mängel einer Veranstaltung sowie Insolvenz des Veranstalters. (1) Es findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über den internationalen Warenkauf (CISG / UN-Kaufrecht) Anwendung. (2) Sofern es sich bei dem Kunden nicht um einen Verbraucher handelt, ist der ausschließliche Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Sitz des Veranstalters. (3) Die EU-Kommission bietet die Möglichkeit zur Online-Streitbeilegung auf einer von ihr betriebenen Online-Plattform. Diese Plattform ist über den externen Link https://ec.europa.eu/consumers/odr erreichbar. Der Veranstalter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren nach § 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG teilzunehmen. (4) Sollte eine der vorstehenden Nutzungsbedingungen unwirksam oder unvollständig sein oder werden, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine solche, die dem Rechtsgedanken der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Alfred-Wachtel-Str. 8
DE-78462 Konstanz2. Vertragsschluss und Bestellprozess
3. Tickets und Zugang
4. Rechte und Pflichten des Kunden
5. Widerruf und Stornierung
6. Haftung
7. Schlussbestimmungen